Wir kommen auch zum Verwandeln vorbei!
Planen Sie ein Hoffest, ein Schäferfest oder einen Informationstag über Handwerk und Kunst? Suchen Sie nach Hinguckern oder Auflockerung für Ihren Kunsthandwerkermarkt oder Basar? Wenn es nicht zu weit entfernt ist, kommen wir mit Freude vorbei und spinnen als größere oder auch kleinere Gruppe. Gerne beantworten
wir den Gästen und Zuschauern ihre Fragen und erklären unser Hobby. Bitte nehmen Sie unter wollverwandler@gmx.de Kontakt mit uns auf, wir freuen uns darauf!
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Freitag, 21. August 2015
Treffen im August
Eigentlich brauche ich gar nicht viel schreiben, die Bilder sprechen für sich. Wir haben in gemütlicher Runde draußen im Hof des Gemeindezentrum gesponnen, gequatscht und gelacht, bestaunt und
auch Neues gelernt, Wie gut, dass schon bald wieder der dritte Samstag im September ist ((-:
Donnerstag, 9. Juli 2015
Gefärbt in denTropen
37 Grad
... nicht etwa Körpertemperatur, sondern Außentemperatur waren es oft letzte Woche.
Was ist da naheliegender als Wolle zu färben? :D
Aber tatsächlich hatte ich irgendwann letzte Woche mal Lust zu färben, und darum machte ich mich an ein schon länger geplantes Projekt.
Ich hatte ein Vlies vom Milchschaf hier liegen, das wurde erst einmal gewaschen und dann in fünf Portionen aufgeteilt und seeehr bunt gemacht.
Danach hängte ich meine genialen Pullovertrockner raus in den Garten in die Gluthitze, so ging das Trocknen auch ruckizucki vonstatten. Diese zweietagigen Netzteile habe ich mal vor ein paar Jahren beim Billigladen ergattert, die waren eine sehr gute Investition, da die kleine Mottekatze ihrem Namen ja alle Ehre macht und ich Wolle zum Trocknen nur unter Hochsicherheitsbedingungen aufhängen kann. So auf den Pullovertrocknern direkt unter der Decke ist die Wolle sicher... obwohl ich vermute, Motte tüftelt auch dafür an einer Lösung...
Am nächsten Tag kam dann endlich die Zeit zur Durchführung meines Plans.
Angeregt vom Beispiel meiner Spinnfreundin Claudi S. , die aus der Wolle ihrer Skudden und mit Merino in bunt wunderschöne Batts kurbelt (...die den irreführenden Namen Putzlumpenwolle erhalten haben...), habe ich Farbsandwiches gekurbelt. Auf eine Lage schwarzer Milchschafwolle (die eher dunkelbraun ist) kam jeweils ein schmales Streifchen pink und grün vom bunten Milchschaf, bedeckt wieder von dunklem Milchschaf.
Hier ein Foto aus der Mitte des Arbeitsprozesses (die Farben sind hier aufgrund des roten Sonnenschirms darüber einfach total falsch...)
Und so sehen die Farbsandwiches fertig aus.
Und so im Rudel...
Ich habe davon ca 300g zusammengekurbelt und noch mal etwa die gleiche Menge in uni dunkel zum Verzwirnen, dann soll daraus eine robuste Jacke werden. Eigentlich. Zumindest sieht so der Plan aus, aber ich kenn das ja, bis das Garn fertig ist, hab ich vielleicht noch ne bessere Idee dafür...
In den Kurbelpausen war es dann sehr schön, daß wir jetzt eine blaue Lagune im Garten haben...
Oder Frau legte sich relaxed in die neue Lieblingsplatzhängematte...
... nicht etwa Körpertemperatur, sondern Außentemperatur waren es oft letzte Woche.
Was ist da naheliegender als Wolle zu färben? :D
Aber tatsächlich hatte ich irgendwann letzte Woche mal Lust zu färben, und darum machte ich mich an ein schon länger geplantes Projekt.
Ich hatte ein Vlies vom Milchschaf hier liegen, das wurde erst einmal gewaschen und dann in fünf Portionen aufgeteilt und seeehr bunt gemacht.
Danach hängte ich meine genialen Pullovertrockner raus in den Garten in die Gluthitze, so ging das Trocknen auch ruckizucki vonstatten. Diese zweietagigen Netzteile habe ich mal vor ein paar Jahren beim Billigladen ergattert, die waren eine sehr gute Investition, da die kleine Mottekatze ihrem Namen ja alle Ehre macht und ich Wolle zum Trocknen nur unter Hochsicherheitsbedingungen aufhängen kann. So auf den Pullovertrocknern direkt unter der Decke ist die Wolle sicher... obwohl ich vermute, Motte tüftelt auch dafür an einer Lösung...
Am nächsten Tag kam dann endlich die Zeit zur Durchführung meines Plans.
Angeregt vom Beispiel meiner Spinnfreundin Claudi S. , die aus der Wolle ihrer Skudden und mit Merino in bunt wunderschöne Batts kurbelt (...die den irreführenden Namen Putzlumpenwolle erhalten haben...), habe ich Farbsandwiches gekurbelt. Auf eine Lage schwarzer Milchschafwolle (die eher dunkelbraun ist) kam jeweils ein schmales Streifchen pink und grün vom bunten Milchschaf, bedeckt wieder von dunklem Milchschaf.
Hier ein Foto aus der Mitte des Arbeitsprozesses (die Farben sind hier aufgrund des roten Sonnenschirms darüber einfach total falsch...)
Und so sehen die Farbsandwiches fertig aus.
Und so im Rudel...
Ich habe davon ca 300g zusammengekurbelt und noch mal etwa die gleiche Menge in uni dunkel zum Verzwirnen, dann soll daraus eine robuste Jacke werden. Eigentlich. Zumindest sieht so der Plan aus, aber ich kenn das ja, bis das Garn fertig ist, hab ich vielleicht noch ne bessere Idee dafür...
In den Kurbelpausen war es dann sehr schön, daß wir jetzt eine blaue Lagune im Garten haben...
Oder Frau legte sich relaxed in die neue Lieblingsplatzhängematte...
Samstag, 4. Juli 2015
Julitermin fällt leider aus!
Aufgrund von Reinigungsarbeiten im Gemeindezentrum fällt unser Julitermin leider ersatzlos aus!
Dafür werde ich aber noch einige Impressionen vom Junitreffen nachliefern.
Im August geht es dann wie gewohnt weiter, das wäre dann am 15.8.15.
Die Termine für das zweite Halbjahr stehen ab sofort im Kasten rechts.
Dafür werde ich aber noch einige Impressionen vom Junitreffen nachliefern.
Im August geht es dann wie gewohnt weiter, das wäre dann am 15.8.15.
Die Termine für das zweite Halbjahr stehen ab sofort im Kasten rechts.
Samstag, 16. Mai 2015
Offener Spinntreff Mai
Am Samstag haben wir uns wieder zum Spinnen, Klönen, Zeigen und Stöbern, Rollags rollen und Futtern im Gemeindehaus getroffen. ((-:
Meine Bilder könnten besser sein, aber es gibt trotzdem was zu sehen
u.a.
Meine Bilder könnten besser sein, aber es gibt trotzdem was zu sehen
u.a.
unseren Wollverwandlerschriftzug
tolle Strickstücke
und das waren längst nicht alle
Schön gefärbte Wolle und Bücher
Ein wieder rundum gelungener Spinnsamstag ((-:
Montag, 11. Mai 2015
Was für ein Fest!
Gestern war es wieder soweit, die Wollverwandler haben wieder öffentlich Wolle verwandelt. Wir waren mit einigen Spinnerinnen auf dem Tierkindertag des Freilichtmuseums Lindlar als Attraktion geladen und haben dort unter unserem schönen Pavillon gesessen und für die Gäste für Fragen und zum Schauen zur Verfügung gestanden.
Das Fest, das alljährlich zum Muttertag stattfindet, ist auch in diesem Jahr liebevoll gestaltet gewesen und bot für Jung und Alt viele attraktive Programmpunkte: es wurde über Schafe und alte, bedrohte Haustierrassen informiert, Hütehunde zeigten ihr Können, die Seilerei und die Backstube waren geöffnet, der Scherer befreite die anwesenden Wolligen vom Mantel und und und.
Unser Pavillon war im Vorfeld von der Gruppe liebevoll geschmückt worden und bot einen wunderschönen Anblick
Wir hatten uns auch etwas für die Besucherkinder ausgdacht, an unserem roten Schirm konnten Armbändchen getundelt werden, dort nahm die Schlange bis in den Nachmittag hinein selten mal ein Ende.
Es waren sehr viele Besucher im Museum gestern, und meistens standen Interessierte am Pavillon und löcherten uns mit Fragen. Ich finde das immer schön, wenn die Leute so erstaunt sind über die modernen Räder - und daß wir alle gar keine Omas sind ;)
Das Wetter war uns auch gewogen, nach zwei Jahren, in denen wir ordentlich nass und durchgepustet wurden, schien gestern den ganzen Tag die Sonne bei nicht allzu warmen Temperaturen und es fiel nicht ein Tröpfchen Regen... vermutlich weil wir extra eine halbe Stunde früher aufgebaut hatten, um noch die Nähte des Pavillons abzudichten. Regenschirmgesetz. So hatten wir uns das gewünscht!
Ein paar Eindrücke noch von den tierischen Teilnehmern:
Das Fest, das alljährlich zum Muttertag stattfindet, ist auch in diesem Jahr liebevoll gestaltet gewesen und bot für Jung und Alt viele attraktive Programmpunkte: es wurde über Schafe und alte, bedrohte Haustierrassen informiert, Hütehunde zeigten ihr Können, die Seilerei und die Backstube waren geöffnet, der Scherer befreite die anwesenden Wolligen vom Mantel und und und.
Unser Pavillon war im Vorfeld von der Gruppe liebevoll geschmückt worden und bot einen wunderschönen Anblick
Wir hatten uns auch etwas für die Besucherkinder ausgdacht, an unserem roten Schirm konnten Armbändchen getundelt werden, dort nahm die Schlange bis in den Nachmittag hinein selten mal ein Ende.
Es waren sehr viele Besucher im Museum gestern, und meistens standen Interessierte am Pavillon und löcherten uns mit Fragen. Ich finde das immer schön, wenn die Leute so erstaunt sind über die modernen Räder - und daß wir alle gar keine Omas sind ;)
Das Wetter war uns auch gewogen, nach zwei Jahren, in denen wir ordentlich nass und durchgepustet wurden, schien gestern den ganzen Tag die Sonne bei nicht allzu warmen Temperaturen und es fiel nicht ein Tröpfchen Regen... vermutlich weil wir extra eine halbe Stunde früher aufgebaut hatten, um noch die Nähte des Pavillons abzudichten. Regenschirmgesetz. So hatten wir uns das gewünscht!
Ein paar Eindrücke noch von den tierischen Teilnehmern:
Dienstag, 5. Mai 2015
Große Zeichen und ihre Schatten...oder hibbeln in den Startlöchern...
Dieses sind die im Titel erwähnten Zeichen, die noch keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
Am nächsten Sonntag, dem Muttertag, dem 10.05.2015 ist es wieder so weit:
Wir verwandeln die Wolle vor einem großen Publikum im wunderschönen Freilichtmuseum Lindlar bei der alljährlichen Tierkinder-Veranstaltung. Durch einen netten Kontakt mit den Oberbergischen Schäfern sind wir dazu gekommen, als Gruppe mit unseren Spinnrädern an diesem Event teilzunehmen und unser schönes Hobby vorzuführen.
Natürlich profitieren wir auch von den tollen Angeboten, kaufen dies und das auf dem netten Markt um uns herum, essen lecker Bratwürstchen, trinken bergischen Apfelsaft, "adoptieren" auch mitunter schöne Spinnfasern, und haben immer jede Menge Spaß an den verschiedensten Unterhaltungen mit Museumsbesuchern, den Kindern, anderen Ausstellern und selbstredend mit den Schäfern.
Ausführliche Informationen über die gesamte Veranstaltung gibt es auf der Museumshomepage
Falls jemand dann am kommenden Sonntag den Weg dorthin findet, so in etwa sieht unser Stand aus:
Vielleicht ist es etwas wärmer und etwas trockener, als im letzten Jahr, dann sehen wir auch nicht wie die Mumien aus...
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